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Powertanz beim HipHop-Camp 2006

10.09.2006 18:14 von Marcel Falk

„Es war rundum schön. Bei Euch gibt es immer so eine tolle Gemeinschaft!“ Sagt Mark, elffacher Deutscher Meister, ehemaliger Weltmeister und Lehrer beim diesjährigen HipHop-Camp der Hamburg Dance Academy.

60 fortgeschrittene Tänzer aus ganz Deutschland waren nach Harburg gekommen, um jeweils zwei Stunden bei sechs Top-Choreographen zu trainieren. Macht zwölf Stunden HipHop pur.

Mark brachte die Leute gemeinsam mit Lenon – Profi-Choreograph aus San Diego und als Tänzer für Sänger wie Will Smith oder Whitney Houston absolute Spitze – gleich am Anfang ins Schwitzen. Zwecks passgenauem Training wurden die Tänzer in zwei Gruppen eingeteilt: die Fortgeschrittenen und die Leistungsgruppe. HDA-Chef Marcel Falk blieb bei der Ansage aber locker: „Das müsst Ihr selbst einschätzen.“ Von den Choreographen gefordert, von der Stimmung mitgerissen, waren die Gruppen schnell zusammengeschweißt. Zwei Stunden bei Mark alles geben, dann rüber zu Lenon und noch einmal durchpowern. Oder anders herum. Und am Nachmittag das Gleiche noch einmal bei Olando, einem der besten Tänzer Ghanas, und Raik, seines Zeichens Deutscher Meister. Wie alle Trainer des HipHop Camps waren sie super nett, halfen bei Nachfragen, plauderten auch mal aus ihrem Leben – aber beim Tanz forderten sie vollen Einsatz.

Nicht gerade munter wirkten die Teilnehmer, als HDA-Chef Marcel sie am nächsten Morgen um 7 Uhr gefühlvoll weckte – mit HipHop-Musik natürlich, erst in dezenter Lautstärke, dann aber bis zu dem Punkt „senkrecht im Schlafsack“. Neue Kraft gab ein Frühstücksbuffet mit dem vollen Verwöhnprogramm und das nette Zusammensitzen am Tisch. Um 9 Uhr ging’s gleich weiter mit Training bei Daniel Decavele und Henry Style – im Team mehrfache Deutsche Meister und zweifache Vizeweltmeister. Ob müde oder nicht, alle tanzten mit, bis zum Schluss, als (wie nach jedem Workshop-Abschnitt) alle gemeinsam noch einmal beide Choreos durchtanzten. Mit sechs neuen Choreographien in den Köpfen – und in den Füßen – fuhren die Teilnehmer nach Hause. Völlig erschöpft zwar, aber mit dem Kommentar: „Nächstes Jahr sind wir wieder dabei!“

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