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"Majestixs" unter den Besten in Europa!

15.09.2008 17:23 von Marcel Falk

HipHop-Team der Hamburger Dance-Academy im Vergleich mit mehr als 2000 Tänzern aus 19 Nationen.

Zunächst wussten sie mit dem Ergebnis nicht so richtig etwas anzufangen. Siebter Platz bei der HipHop-Europameisterschaft in Dänemark stand auf den Urkunden. Erst Trainer Matthias "Matze" Klug brachte die Leistung seiner Schützlinge auf den Punkt: "Ey, wenn man es so sieht, gehören wir immerhin zu den besten Formationen in Europa", verkündete er stolz und löste bei seinen Tänzern unbeschreiblichen Jubel aus.

Die HipHop-Gruppe "Majestixs" von der Hamburger Dance-Academy aus Harburg startete zum ersten Mal bei einer Europameisterschaft im Formationstanzen und platzierte sich auf Anhieb unter den ersten zehn Gruppen. Ein Ergebnis, mit dem niemand vorher gerechnet hatte. Immerhin trafen sich im dänischen Kalundborg die "Besten der Besten" und ermittelten bei den Junioren der Altersklasse 12-15 Jahre ihre neuen Europameister. Mehr als 2000 Tänzer aus 19 europäischen Nationen tanzten in den Kalundborghallen.

Drei Jahre lang hatte Trainer Matze Klug mit seinen jugendlichen Tänzern an der Choreographie gearbeitet. Das Team wuchs zu einer eingeschworenen Gemeinschaft zusammen und wurde in Dänemark belohnt. Auch Marcel Falk, Inhaber der Hamburger Dance-Academy aus Harburg, war sichtlich stolz. Zum ersten Mal hatte sich eine Gruppe der Dance-Academy zur HipHop-Europameisterschaft qualifiziert, "und dann so ein Ergebnis erzielt", sagte er.

Morgens um 5.30 Uhr war die HipHop-Formation "Majestixs" aus Harburg zum EM-Abenteuer gestartet. Mit Deutschland-Fahnen, Tröten, eigens beschriebenen Flaggen, Schals und Mützen bewappnet ging es mit dem Bus auf die Autobahn Richtung Dänemark. Schon beim Betreten der Umkleidekabinen erstes Erstaunen der 12- bis 15-jährigen Tänzer: Team Germany war auf der Tür zu lesen. "Damit sind wir gemeint", sagte Trainer Matthias Klug.

18 Formationen kämpften um den Einzug in die nächste Runde. Die Show der "Majestixs" schien zu gefallen, das Harburger Team erreichte mit elf anderen Gruppen das Halbfinale. "Wir haben das Unmögliche erreicht", sagte Marcel Falk. Auch wenn das Team nicht den Sprung ins Finale der sechs besten Mannschaften schaffte, können die "Majestixs" stolz und zufrieden sein. Quelle: Hamburger Abendblatt

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